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Appel à contributions : Monastische Strömungen im spätantiken und frühmittelalterlichen Gallien. Lebensformen, Ideale, Vernetzung

Lieu : Arles

Dates : 31/08-04/09/2020

Date limite de réponse à l’appel : 29 février 2020

Im spätantiken und frühmittelalterlichen Gallien gab es nicht ‚das‘ Mönchtum in einer bestimmten Gestalt, sondern eine Vielzahl verschiedener monastischer Strömungen: Teils koinobitisch geprägt, teils um größtmögliche Anachorese bemüht, orientierten sich die Bewegungen sowohl an östlichen Vorbildern als auch an gallischen Adaptionen dieser Ideale. Es ist davon auszugehen, dass zumindest einige dieser Strömungen voneinander wussten und nicht nur im Austausch miteinander standen, sondern zudem bemüht waren, vom Leben anderer Gemeinschaften sowie einzelner Personen zu lernen. So wurden spirituelle Praktiken der eremitischen Wüstenväter und -mütter Ägyptens in adaptierter Form bald auch hinter den Mauern der gallischen Klöster geübt. Aber auch über die Klostermauern hinaus entwickelte dieses besondere Mönchtum, wie es in Gallien vorzufinden war, bald eine gewisse Strahlkraft: So wurden beispielsweise Vorsteher von Klöstern nicht nur als Experten zu theologischen Debatten der Kirche hinzugezogen, zunehmend etablierten sie sich auch als von der Öffentlichkeit geschätzte Prediger und wurden zu beliebten Anwärtern auf das Bischofsamt.

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